Auch hochbegabte Kinder brauchen Hilfe!

Eine Übersicht der gängigen Vorurteile gegen eine Förderung Hochbegabter und dazu die Argumente dafür:
 

Contra

Pro

Hochbegabung ist übertriebener Ehrgeiz der Eltern. Die Kinder sind aus eigenem Antrieb neugierig und wißbegierig.
Hochbegabung ist Einbildung der Eltern. Die Eltern nehmen Hochbegabung nur am massivsten wahr. 
Hochbegabung wächst sich mit der Zeit von alleine aus.  Hohe intellektuelle Fähigkeiten "verkümmern" ohne Förderung und geistige Anforderung.
Hochbegabte Kinder schrieben nur Einser.  Viele Hochbegabte haben massive Schulprobleme. 
Jede Förderung erhöht den Wissensvorsprung der Kinder.  Fehlt eine Förderung, werden die Kinder manchmal sogar auf die Sonderschule überwiesen.
Man muß hochbegabte Kinder bremsen, damit sie nicht arrogant werden. Hochbegabte Kinder werden nur arrogant, wenn sie in ihrer Entwicklung sinnlos gebremst werden.
Hochbegabte Kinder sollten, statt ungeduldig zu sein, warten lernen. Hochbegabte Kinder brauchen geistige Aktivität und wollen gerne lernen.
Die Eltern sollten ihre hochbegabten Kinder auch Kind sein lassen. Hochbegabte Kinder handeln aus eigenem Antrieb und sind auf ihre eigene Art Kind.
Hochbegabte Kinder müssen lernen sich anzupassen. Man kann sein intellektuelles Niveau nicht per Knopfdruck herunterschrauben
Die Lustlosigkeit hochbegabter Kinder resultiert aus übertriebenem Ehrgeiz der Eltern. Die Lustlosigkeit ist ein Ergebnis der deutlichen Unterforderung in Kindergarten und Schule.
Hochbegabte Kindern sollen lieber raufen statt soviel zu lesen. Hochbegabte Kinder lieben Sprache und lesen deshalb gern, man kann keine Interessen verbieten.
Hochbegabte Kinder sollen und können sich selbst helfen. Ohne Unterstützung finden sie keine geistige Auslastung und resignieren.